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Verschlungene Pfade auf dem Weg zum Bauplatz

Nicht nur, dass wir das Gefühl haben, raus zu müssen. Auch andere Gründe sprachen dafür, über einen Umzug nachzudenken. Kurioserweise haben wir gerade unseren Anbau fertig gehabt, als uns in Rheine das neue Baugebiet "Eschendorfer Aue" über den Weg lief. 

Wirklich Gedanken an einen Neubau haben wir nicht verschwendet damals. Wir hatten uns ein Grundstück ausgesucht, ja, aber so richtig überzeugt waren wir nicht. Natürlich versprach ein Haus in Rheine einer erhebliche Erleichterung! Die Kinder gingen schon da einige Zeit in Rheine zur Schule - zur Waldorfschule - und der Waldorfkindergarten in unmittelbarer Nähe war dann per Fahrrad zu erreichen. Klar müsste ich mit dem Auto zur Arbeit, aber wenn die Kinder mit dem Fahrrad überall hin kämen, dann wäre das ein für uns vertretbarer Tausch.

Aber nicht nur sachliche Gründe sprachen für die Eschendorfer Aue. Ich habe als Jugendlicher für eine handvoll Jahre in der Nähe gewohnt, dort meine liebe Frau kennengelernt, und viele Erinnerungen an den Stadtteil. Auch meine Frau fühlte eine seltsame Verbundenheit mit dem Baugebiet - dort kann man freier atmen, neu starten, den Blick schweifen lassen. Aber erst beim zweiten Anlauf haben wir uns abschließend entschieden.

Daher ein paar Impressionen der letzten Jahre:









Marc & Andrea

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